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Bilder

Löwenzahn - dandelion - pissenlit - achicoria amarga (Taraxacum officinale)


Eine kleine zeitliche Abfolge, nachdem ich entdeckt hatte, wie der Löwenzahn vom gelben zum weissen Stadium übergeht.

Zeichnung in Köhlers Medizinal-Pflanzen - Position im Tree of Life web project - Schönes Bild auf Wikimedia


Sieben freie Künste (artes liberales)

sieben freie Künste

Allegorische Darstellung der sieben freien Künste in der Vorhalle des Freiburger Münsters. Sie bildeten die Fächer der Grundausbildung in der mittelalterlichen Universität. Frei waren sie, weil sie eines freien (nicht arbeitenden) Mannes würdig waren. Hier in der traditionellen Reihenfolge. In Freiburg kommt, anders als hier angeordnet, die Dialektik vor der Rhetorik und die Geometrie und die Musik vor der der Arithmetik und der Astronomie.

Das Trivium (Wortkünste: erster Teil der Grundausbildung, wurde mit dem Bakkalaureus Artium abgeschlossen)
  1. Grammatik (als Lehrmeisterin mit Zuchtrute samt fleissigen und faulen Kind)
  2. Rhetorik (mit Goldmünzen der Wahrheit in den Händen)
  3. Dialektik (macht eine argumentative Geste), inklusive Logik, basiert auf dem Organon von Aristoteles, der Vorlage für Francis Bacons Novum Organum.

Das Quadrivium (Zahlenkünste: zweiter Teil der Grundausbildung, wurde mit dem dem Magister Artium abgeschlossen)
  4. Arithmetik (hier komischerweise mit Malerpalette, normalerweise mit Rechentafel oder Rechenseil)
  5. Geometrie (mit Winkel und Zirkel), inklusive Landesvermessung
  6. Musik (mit Hammer und Glocke)
  7. Astronomie (mit Endteil einer Wasseruhr), inklusive Astrologie

Mit dem Magister Artium war man berechtigt Vorlesungen zu halten und konnte an den weiterführenden Fakultäten des Rechts, der Medizin und der Theologie weiter studieren.

Sieben Freie Künste beschrieben im freiburger Diözesan-Archiv 2004, 124. Band, Seiten 21-30 (PDF 31 MB) - Die Geschichte der deutschen Universität von Sigfried Bär in Laborjournal